Wir haben es wieder getan. Dieses Mal sogar im Winter. Seit meinem ersten Besuch in Island mit spektakulärem Winterwetter wollte ich das Land von Feuer und Eis nochmals so erleben.
Die ersten Tage verbrachten wir in Stokkseyri in einem Glamping-Iglu mit einer unglaublichen Aussicht und unglaublich viel Wasser rund herum. Der Winter wäre kein Winter ohne Schnee und vor allem Wind! Es war laut und teilweise kalt im Kuppelhaus, aber absolut eine Erfahrung wert. Auf den Fotos ist der Schnee schon wieder weg..




Von der nächsten Unterkunft aus machten wir einen kleinen Ausflug zum berühmten Wasserfall „Seljalandfoss“. Unsere Reise war wohlbemerkt während der Nebensaison, aber mit uns hatte es so viele Touristen, wie ich nie zuvor erlebt hatte. Dies sollten wir während der ganzen Reise immer wieder merken.





Auf dem Weg nach Hnappavellir, wo unser nächstes Hotel lag, kamen wir an Vík vorbei und machten ein paar Bilder des schwarzen Strandes mit Schnee. Das kleine Küstenstädtchen hat einen ganz eigenen Charme und man kann geniale Fotos machen. Hier komme ich immer wieder gerne hin.






Am nächsten Tag schauten wir die berühmte Diamond Beach an. Auch hier waren wir nicht ganz alleine. Nebst Touristen gab es auch jede Menge Robben!









Und endlich – endlich! – bekam ich tatsächlich das allererste Mal Nordlichter zu sehen. Weder während der letzten drei Reisen in Island noch in Norwegen, Schweden oder Finnland hatte ich das Glück. Sogar in der Schweiz selber verpasste ich die Nordlichter. Deshalb hatte ich dieses Mal auch gar nicht damit gerechnet. Umso spektakulärer fühlte es sich dann an.


Die Überraschung war gross, als wir im nächsten Hotel in Egilsstaðir vom Fenster aus noch intensivere Nordlichter zu sehen bekamen. Es sollte aber auch hier nicht das letzte Mal sein.





Wir reisten weiter zu einem AirBnB, das wir bereits kannten und sich gefühlt im Nirgendwo befindet. Iris und ihre zwei Hunde Katla und Hekla begrüssten uns auch auf dieser Reise herzlich. Jeden Tag erhielten wir mehrmals Besuch auf vier Pfoten. Ich hatte mich in den Tagen zuvor leicht erkältet und so war die Ruhe doch sehr wohltuend.




Eigentlich war geplant, die restlichen Nächte im relativ neu eröffneten Black Sand Hotel zu verbringen. Ein Sturm hatte jedoch so starke Schäden angerichtet, dass das Hotel stromlos war und uns anbot, auf ein anderes umzubuchen. Wir suchten uns selbst eine neue Bleibe und verbrachten eine Nacht in einem AirBnB in Hveragerði, das recht stylisch eingerichtet, aber leider sehr hellhörig war.
Das nächste AirBnB in Hvalfjarðarsveit hat uns am besten gefallen und wir würden es fast eins zu eins so dauerhaft übernehmen 🙂 Modern und mit allem eingerichtet, was man braucht und auf der Terrasse ein Hot Pot. Was will man mehr?




Am Freitag gingen wir im Dill Restaurant in Reykjavik essen und auf dem Heimweg hat es mich fast umgehauen. Die schönsten und atemberaubendsten Nordlichter der ganzen Reise.







Die Landschaften, das Wetter und die Natur von Island sind so wunderschön und die Insel ist absolut einen weiteren Besuch wert!






























Besonders dieses Mal waren wir mehr als froh, dass wir einen 4 x 4 gemietet hatten. Bei der Rückgabe wurden dann zwar noch zusätzlich Maut-Gebühren verrechnet. Aber ein kleiner Geländewagen mit Spikes hat uns überhaupt erst die Umrundung der Insel ermöglicht!
Falls ihr es mal nach Island schafft: Augen auf vor Touristen, die 1. im Halteverbot oder mitten auf der Strasse parken und Fotos schiessen, und 2. wohlhabend, jung und naiv sind und meinen, sie können mit viel PS umgehen ..