Ticino 2016

Angesichts der ganzen Vorkommnisse bin ich froh, dass ich nicht wie eigentlich geplant bis nach Südfrankreich gefahren bin, um Ferien zu machen. So blieb mir ein Waldbrand mit Evakuierungen und der Anschlag in Nizza erspart! Stattdessen konnte ich ziemlich gefahrenlos im Tessin campen und habe die Zeit sehr genossen.

Ich fuhr über den Gotthard-Pass und habe so teilweise den Stau umgehen können. Es dachten sich jedoch einige Leute, dass sie schneller wären, wenn sie die Autobahn vermeiden.. Wenigstens war diese die schönere Route!

Die ersten zwei Nächte verbrachte ich in Melano auf dem Campingplatz „Paradiso Lago„, welcher meiner Meinung nach nicht so schlecht abschneidet, wie manche in der Bewertung auf Google schreiben. Die sanitären Anlagen wurden jeden Tag mehrmals gereinigt und das Personal war sehr freundlich zu mir. Auch positiv empfand ich, dass man eine ganze Parzelle günstig mieten konnte und so sicher genug Platz hatte. Lediglich die Nähe zur Autobahn und zur Zuglinie machten die Übernachtung etwas lärmiger.

Der Ausflug ins ca. 20 Autominuten entfernte Morcote machte all dies jedoch wieder wett!

Morcote

Dort stattete ich der Kirche von Santa Maria del Sasso (oder auch Madonna del Sasso) einen Besuch ab. Den geschichtlichen Hintergrund kenne ich nicht wirklich, aber es war und ist eine Pilgerstätte. Und die Fotos, resp. die Ansicht haben mir gut gefallen.

Am dritten Tag fuhr ich spontan in Richtung Locarno und fand ein Plätzchen im „Camping Bellavista“ in Vira. Dieser Zeltplatz war zwar um einiges kleiner, aber auch direkt am See und mit einer atemberaubenden Aussicht! Mein Zelt durfte ich wenige Meter vom See entfernt aufstellen, musste hier allerdings nach der Grösse des Zeltes bezahlen.

Von Vira aus konnte ich ein paar schöne Ausflüge machen und die wunderschöne Gegend erkunden.

Natürlich musste ich auch dieses Mal wieder an die Verzasca-Staumauer und den lebensmüden todesmutigen Leuten beim Bungeejumping zuschauen. Und ich weiss nicht, ob es mich beruhigt oder eher beängstigt; Im Gegensatz zum letzten Mal hat es nun eine Telefonkabine mit Nottelefon kurz vor der Staumauer, was ungefähr der Dargebotenen Hand entspricht…

Wie das nun mal so ist im Leben, gehen die schönen Tage viel zu schnell vorbei und ich hätte noch beinahe Wochen dort bleiben können. Dafür nahm ich den Rückweg sehr gemütlich in Angriff und machte eine kurze Pause auf der Gotthard-Passhöhe, wo noch ein, zwei schöne Schnappschüsse entstanden sind.

Pause auf der Pass-Höhe

Bliemli auf dem Gotthard-Pass

Schönes Wetter, nette Menschen, spannende Bücher und erfrischendes Nass machten den Urlaub sehr erholsam. Gerne wieder!

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Reise Reise – ein Update

In einem vorherigen Blog-Eintrag hatte ich ja über meine grossen Pläne von Amerika geschwärmt. Leider kam das nicht zustande und ich darf mich stattdessen mit Reisen auf dem europäischen Kontinenten begnügen. Was ja auch nicht schlecht ist.

Aber vor den grossen Ferien geht es noch für ein paar Tage nach Berlin. Kennt ihr das, wenn ihr euch wie kleine Kinder auf etwas freut? So geht es mir momentan mit der deutschen Hauptstadt! Und endlich darf ich sie auch mal im Sommer erleben! Eine liebe Freundin hat Geburtstag und feiert dort 🙂

(Quelle: google.ch)

(Quelle: google.ch)

Die restlichen Ferientage werde ich wahrscheinlich im Süden verbringen; Südfrankreich, Italien und vielleicht noch ein Abstecher ins Tessin auf dem Rückweg. Camping-Ausrüstung ins Auto und  mal schauen, wo es hin geht. Wärme, Strand, Sonne und ein wenig Tapetenwechsel sind erwünscht!

 

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Der Selfie-Wahn und seine Folgen

Mittlerweile ist das sogenannte Selfie das A und O eines jeden Medien-Accounts. Egal, ob in der U-Bahn, beim Essen, beim Schlittschuh-Laufen oder vor einer bekannten Sehenswürdigkeit – auch dank dem Selfie-Stick ist ein solches Eigenportrait fast überall machbar geworden.

Doch scheinbar gehen Freud und Leid Hand in Hand einher. Denn umso mehr Selfies geknipst werden, umso mehr steigt auch die Anzahl der Todesopfer – Death By Selfie sozusagen.

Die Firma „Priceonomics“ hat Statistiken zu Todesart und Tote nach Ländern bezüglich Selfies erstellt.

Demnach sterben die meisten Selfie-Takers durch Stürzen aus grossen Höhen und durch Ertrinken. Es wundert mich ein wenig, dass die Ursache „Tiere“ auf dem letzten Platz liegt…

(Quelle: priceonomics.com)

(Quelle: priceonomics.com)

Die meisten Selfie-Toten gibt es in Indien und Russland. Das mag vielleicht mit Roofing zu tun haben (erfreut sich vor allem in Russland grosser Beliebtheit und meint Personen, welche ohne Sicherung auf hoch gelegene Dächer und Gebäude klettern).

(Quelle: priceonomics.com)

(Quelle: priceonomics.com)

Also liebe Leute, gebt fein Acht, wenn ihr das nächste Selfie macht!

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Aktuelle News vom Useless Stuff

Es gibt wieder sensationelle Neuigkeiten vom Useless Stuff!

Für alle, die Breaking Bad gesehen und gleich geliebt haben – und eine Affinität zu Spielsachen haben – ist dies das nächste Must-have! Das Lego Breaking Bad Meth Lab Playset!

(Quelle: thisiswhyimbroke.com)

(Quelle: thisiswhyimbroke.com)

Mit $177.28 zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber wer hat schon so etwas Zuhause?

Und: Wem das noch nicht genug ist, kann sich ergänzend dazu für stolze $1100 das Breaking Bad Lego Meth Lab zutun.

(Quelle alle Bilder: thisiswhyimbroke.com)

Weihnachten, Geburtstag oder Hochzeitstag kann kommen..

Note: Dieses Spielzeug ist wohl eher was für die grossen Kinder 😉

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