Der Selfie-Wahn und seine Folgen

Mittlerweile ist das sogenannte Selfie das A und O eines jeden Medien-Accounts. Egal, ob in der U-Bahn, beim Essen, beim Schlittschuh-Laufen oder vor einer bekannten Sehenswürdigkeit – auch dank dem Selfie-Stick ist ein solches Eigenportrait fast überall machbar geworden.

Doch scheinbar gehen Freud und Leid Hand in Hand einher. Denn umso mehr Selfies geknipst werden, umso mehr steigt auch die Anzahl der Todesopfer – Death By Selfie sozusagen.

Die Firma „Priceonomics“ hat Statistiken zu Todesart und Tote nach Ländern bezüglich Selfies erstellt.

Demnach sterben die meisten Selfie-Takers durch Stürzen aus grossen Höhen und durch Ertrinken. Es wundert mich ein wenig, dass die Ursache „Tiere“ auf dem letzten Platz liegt…

(Quelle: priceonomics.com)

(Quelle: priceonomics.com)

Die meisten Selfie-Toten gibt es in Indien und Russland. Das mag vielleicht mit Roofing zu tun haben (erfreut sich vor allem in Russland grosser Beliebtheit und meint Personen, welche ohne Sicherung auf hoch gelegene Dächer und Gebäude klettern).

(Quelle: priceonomics.com)

(Quelle: priceonomics.com)

Also liebe Leute, gebt fein Acht, wenn ihr das nächste Selfie macht!

Flattr this!

Aktuelle News vom Useless Stuff

Es gibt wieder sensationelle Neuigkeiten vom Useless Stuff!

Für alle, die Breaking Bad gesehen und gleich geliebt haben – und eine Affinität zu Spielsachen haben – ist dies das nächste Must-have! Das Lego Breaking Bad Meth Lab Playset!

(Quelle: thisiswhyimbroke.com)

(Quelle: thisiswhyimbroke.com)

Mit $177.28 zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber wer hat schon so etwas Zuhause?

Und: Wem das noch nicht genug ist, kann sich ergänzend dazu für stolze $1100 das Breaking Bad Lego Meth Lab zutun.

(Quelle alle Bilder: thisiswhyimbroke.com)

Weihnachten, Geburtstag oder Hochzeitstag kann kommen..

Note: Dieses Spielzeug ist wohl eher was für die grossen Kinder 😉

Flattr this!

Lachen am Freitag

Kennt ihr den Youtube-Kanal von Jack Douglass? Unter dem Pseudonym jacksfilms und der Bezeichnung „YOUR GRAMMAR SUCKS“ sammelt der Amerikaner (englische!) User-Kommentare aus diversen Online-Medien, wie Youtube, Twitter und Co. Aber nicht etwa hilfreiche Kommentare, sondern solche mit Schreib-, Syntax- oder Grammatikfehlern.

Um das abzurunden, präsentiert er seine Sammlung jeweils in einer sehr lustigen Art und Weise und mit einer Prise schwarem Humor. Ganz mein Ding; was hab‘ ich Tränen gelacht! Hier meine bisherigen Favoriten:

 

 

Es gibt mittlerweile mehr als hundert von diesen Folgen und ich freu mich schon auf die nächste!

Quellen: youtube.com

Flattr this!

Trip durch Graubünden

Die Auffahrtstage durfte ich ein wenig mehr Schweizer Kultur kennen lernen und einige Sehenswürdigkeiten im Kanton Graubünden bestaunen. Entgegen der Wettermeldung von meteoblue wurden wir jeden Tag von wärmender Sonne verwöhnt und hatten bestes Wetter. Einzig am Sonntag war es bewölkt.

Wir haben ein paar Kilometer gemacht in den Tagen:

Übersicht Graubünden

Crestasee

Am Auffahrts-Donnerstag ging es an den Crestasee. Ein Sprung ins kühle Nass durfte trotz 13 Grad Wassertemperatur nicht fehlen! Der Crestasee gehört zu Flims und Trin, wobei der grössere Teil davon in Flims liegt.

 

Il Spir

Nach einem kurzen Fussmarsch erreichten wir dann den Aussichtspunkt „Il Spir“ bei Conn, was aus dem Rätoromanischen übersetzt „der Mauernsegler“ bedeutet. Wer Höhenangst hat, wird sich hier nicht hoch trauen. Dafür wird man mit einer grandiosen Aussicht auf die Vorderrheinschlucht belohnt.

 

Heididorf

Am Freitag sind wir der Geschichte von Heidi nachgegangen und haben in Maienfeld das Heididorf besucht. Nebst einem zu Heidis Lebzeiten originalgetreu nachempfundenen Maiensäss hat es freilaufenden Hühnern und einen Streichelzoo, welcher nicht nur die Kleinen begeistert! Zudem hat es dort die kleinste Poststelle der Schweiz.

 

Roffla-Schlucht

Am Samstag ging es dann zuerst in die „Roffla-Schlucht“ in Andeer – ein Restaurant / Hotel mit einer Felsengalerie, bei welcher man sogar unter einem kleinen Wasserfall durchlaufen kann. Diese Felsengalerie wurde von Hand und mit Sprengstoff in jahrelanger Arbeit erbaut.

 

Viamala-Schlucht

Aber noch ein wenig spektakulärer war die Viamala-Schlucht in Splügen zwischen Thusis und Zillis-Reischen. Auf 359 Treppenstufen kann man sich selbst ein BIld der rauen und schönen Natur machen und wie sie während Jahrtausenden Strudeltöpfe ins Gestein gearbeitet hat.

Es sind auch ein paar Geschichten zu lesen, wie die Schlucht bereits in den früheren Jahrhunderten ihre Opfer forderte.

 

Nebst kultureller Bereicherung, wie unter anderem das Naturmuseum in Chur, genossen wir natürlich auch kulinarische Highlights. Sehr zu empfehlen ist das Restaurant Rosenhügel und, falls ihr den richtigen Zeitpunkt erwischt, das Streetfood Festival ebenfalls in Chur.

Flattr this!

Integration

Nun muss ich in persönlicher Sache doch auch mal Dampf ablassen.

Gestern, Tram, Haltestelle Schifflände. Ganz vorne bei der Fahrerkabine steht ein grossgewachsener Mann, an seiner Seite ein kleiner, schwarzer Rollkoffer. Nun telefoniert dieser Herr in einer Lautstärke durch die Freisprechanlage mit einer anderen Person. Auf Hochdeutsch. Alle Reisenden im vordersten Trambereich konnten wahrscheinlich die letzten Tage des X. Y. aus Z. rekonstruieren. In Gedanken verloren blockiert er immer wieder den Ein- und Ausstieg.

Um auf den Punkt zu kommen: Ich schäme mich sehr oft für meine „Landesgenossen“, welche sich in der Schweiz aufhalten oder leben und sich trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – aufführen, als wären sie alleine auf der Welt. Auch wenn die Grenze nicht weit ist, so sind doch manche Gepflogenheiten in einem Land nicht gleich wie im anderen. Und der genannte Fall ist nur ein Beispiel, zumal sein Benehmen im eigenen Land vielleicht auch nicht gerade als freundlich gewertet würde.

(Quelle: google.ch)

(Quelle: google.ch)

Leider kann ich gut verstehen, warum die vom grossen Kanton nicht gerade beliebt sind bei vielen Schweizern. Ich persönlich lebe schon ein Weilchen in der schönen Schweiz und habe mich, mit einer Ausnahme, komplett „akklimatisiert“, wie man so schön sagt. Mir sind die meisten Bräuche und Kultureigenschaften bekannt und ich benehme mich entsprechend.

Personen wie oben beschrieben machen es Zugezogenen wie mir nicht einfach und leben scheinbar nach dem Motto „ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“. Und das gilt nicht nur für Deutsche. Man wird dadurch automatisch schubladisiert und manche geben einem somit gar nicht erst die Chance, dass man sich besser kennen lernen kann.

Jens-Rainer Wiese führt mit seiner blogwiese (momentan down 🙁 ) eine Sammlung zu bekannten Problemchen für Deutsche, welche in die Schweiz gezogen sind. Das Ganze mit einem Hauch von Satire. Er selbst zog vor über zehn Jahren von Süd-Baden in die Schweiz und spricht somit auch aus Erfahrung. Hier findet ihr zu diesem Thema ein sehr treffendes Interview mit ihm.

Allgemein informiert man sich doch über die wichtigsten Benimm-Regeln, wenn man in ein anderes Land reist. Eine gute Übersicht zu vielen Ländern gibt es auf http://www.benimmregeln-reise.de/sitten_brauchtum.html.

Fazit: Wenn man sich etwas Mühe gibt und interessiert ist, dann klappt es auch mit dem Nachbarn! Und die, denen es nicht passt, dürfen nach Hause.

Flattr this!