Drei Wochen im November waren wir in den sehr lange ersehnten Ferien in Brasilien. Wir haben viel gesehen und viel erlebt. Hier ein grosses Dankeschön an die Organisatorin und den Organisator und alle, die mitgewirkt haben! Wir sind dankbar, dass wir eine Local dabei hatten, die uns Erlebnisse ermöglichte, die man sonst als Tourist nie erleben würde.
Der Trip mit der Gruppe begann am Flughafen Zürich, von wo aus wir nach Paris fliegen sollten. Wegen eines technischen Defektes hatten wir mehr als zwei Stunden Verspätung und standen auf dem Flugfeld, bis ein Gerät endlich ausgetauscht wurde. In Paris mussten wir dann einmal quer durch den Flughafen Charles de Gaulle rennen, um den Anschlussflug noch zu erwischen. Knapp geschafft!

Einige Stunden später landeten wir in Rio de Janeiro und bezogen unsere Hotelzimmer. Die Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen (im brasilianischen Winter!) sollten uns bis zum Schluss hier und da zu schaffen machen.






Gleich am nächsten Tag brachte uns unser (für die nächsten Tage) persönlicher Fahrer Jean aka „Senhor Pantalones“ nach Barra Mansa, wo wir den Abend in der absolut empfehlenswerten Caverna do BamBam verbringen durften. Danke für alles, Ilda und BamBam!

Die folgenden Tage verbrachten wir in einem AirBnB in Angra dos Reis. Eine Anlage – ein Schloss fast schon – mit mehreren Häusern und Schlafzimmern, Pools und Privatstrand. Das Paradies auf Erden!




















Ein Tagesausflug war eine Bootstour rund um die Ilha Grande. Kristallklares Wasser, bunte Fische und Sonnenschein begleiteten uns rund um diverse Anlegestellen der Insel. Ein Fisch biss mich sogar in den Finger, der kleine Schlawiner.














Der nächste Reisestopp war in Paraty. Ein kleines, herziges, aber auch geschichtsträchtiges Dörfchen. Die Innenstadt ist autofrei und die Kopfsteinpflaster sind im 17. Jahrhundert von Sklaven verlegt worden. Die meisten Häuser sind weiss gestrichen und haben farbige Tür- und Fensterrahmen.






Die nächsten drei Tage konnten wir Rio erkunden. Eine Attraktion, die meiner Meinung nach etwas überschätzt wird, aber sich grosser Beliebtheit erfreut, ist das Denkmal Cristo Redentor. Mit einer Bahn gelangt man auf den Berg und kann dort mit Treppen oder Lift bis zur Statue hoch. Was mehr mein Aufsehen erregte, war die Anzahl an Touristen dort. Einen Tag konnten wir an der Ipanema Beach verbingen und die Copacabana erkunden.








Die bekannten bunten Treppenstufen, die liebevoll in jahrelanger Arbeit vom Künstler Jorge Selaron bearbeitet wurden, gehören zum Pflichtprogramm. Wie man sehen kann, waren wir auch hier nicht die Einzigen mit dieser Idee..


Die weitere Zeit nutzten wir, um den Botanischen Garten zu bestaunen. Neben den diversen Pflanzen machten eine Vielzahl von Vögeln, Affen und Amphibien den Besuch zum speziellen Erlebnis.



















Am nächsten Tag flogen wir nach Salvador. Der Stadtteil Pelourinho ist ein Besuch wert! Hier wurde unter anderem ein Teil von Michael Jackson’s Musikvideo zu „They don’t care about us“ gedreht. Es wird viel vor Überfällen gewarnt; da wir aber immer in Gruppen und mit einer Local unterwegs waren, konnten wir uns relativ sicher fühlen!









Mit einem Katamaran ging es am nächsten Tag weiter auf die Ilha de Tinaré. Unterwegs sahen wir Schildkröten und fliegende Fische! Mit zwei Jeeps ging es weiter zu unseren Bungalows.
Wir wurden überrascht, dass das noch grössere Paradies auf uns warten würde! Hier konnten wir langsam zur Ruhe kommen. Das Frühstück bestand, wie fast überall, aus frischen Früchten, Eierzubereitungen und Pão de queijo – Käsebällchen. Himmlisch!






























Am Strand trauten wir uns jedoch nicht ins Wasser, da am Tag vor unserer Ankunft Portugiesische Galeeren angeschwemmt wurden. Klein, aber oho und giftig. Die eigenen Bungalow-Pools machten das aber wieder wett.

Ich war freudig überrascht, dass ich am ersten Abend einen Einlappenkotinga (Procnias albus – lautester Vogel der Welt!) und einen Riesentagschläfer (Nyctibius grandis) hören konnte! Ich wusste, dass diese Tiere in Brasilien leben, hätte aber nie damit gerechnet, sie jemals in echt zu hören.
Auch sehr schön und meine Favoriten waren die Schwarz- oder Trauerkolibris.
Es ist schwieriger als gedacht, die kleinen, flinken Flitzer zu filmen.
Die Rückreise nach Salvador gestaltete sich vermutlich aufgrund der Unwetter etwas umständlich. Anstatt von Morro de São Paulo mit dem Katamaran nach Salvador zu fahren, mussten wir eine kurze Strecke mit einem kleinen Boot zurücklegen, dort auf einen Bus umsteigen und dieser brachte uns nach vier Stunden wilder Fahrt wieder zu einem Katamaran. Eine Stunde später legten wir dann in Salvador an.
Unsere Ferien bestanden neben den Erlebnissen aus gutem Essen, Caipirinhas, Bier und Kartenspielen. Und manch einer versuchte sich im Singen 🙂 Es bleiben schöne Erinnerungen und ein warmes Gefühl der Herzlichkeit, die die Menschen an den Tag legen. Auch unsere Reisegruppe war toll und verstand sich prima.
In nächster Zeit kommen vielleicht noch ein paar Fotos und Videos mehr dazu, also schaut wieder vorbei.
Beautifully captured and the huge amount of Orchids are stunning. Thankyou
It was so nice! Thank you so much for your words and for accepting to do this trip with us! We loved to have you and Flo in Brazil ❤️